Tarifvertrag ausbildung landwirtschaft bayern

World Banana Forum. 2012. Diagnose der Arbeitsmarktlage in der globalen Bananenindustrie: Papier zur Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen Nach ihrer Ausbildung sollen Die Auszubildenden ein Beschäftigungsangebot ihrer Unternehmen erhalten. Den Arbeitgebern werden zwei Möglichkeiten eingeräumt, mit der Regel umzugehen. Angesichts des Niedriglohnstatus des Sektors dürfte die Regulierung der Mindestlöhne in der Landwirtschaft von Bedeutung sein – siehe Tabelle 6 unten. Von den 26 Ländern, die gegenstanddieser Studie sind, haben 18 eine Form des gesetzlichen nationalen Mindestlohns (TN0507101S), der in allen Fällen für die Landwirtschaft in gleicher Weise gilt wie für andere Sektoren. Irland, Malta und das Vereinigte Königreich verfügen über einen spezifischen gesetzlichen Mechanismus zur Festlegung von Mindestlöhnen (und anderen Beschäftigungsbedingungen) in der Landwirtschaft. In Irland und im Vereinigten Königreich gingen diese Mechanismen der relativ jüngsten Einführung eines nationalen Mindestlohns voraus, und im ersten Fall scheint der spezifische Agrarsatz durch den nationalen Mindestlohn übertroffen worden zu sein. In vielen Fällen legen branchen- oder teilsektorale Tarifverträge (siehe unten unter “Kollektivverhandlungen”) zusätzlich zu den gesetzlichen nationalen Mindestlöhnen (in der Regel) höhere Mindestanforderungen fest – Beispiele hierfür sind Belgien, Frankreich, die Niederlande, die Slowakei, Slowenien und Spanien. Darüber hinaus spielen in den acht Ländern ohne nationalen Mindestlohn – Österreich, Zypern, Dänemark, Finnland, Deutschland, Italien, Norwegen und Schweden – sektorale oder subsektorale Tarifverträge (mit unterschiedlichem Deckungsgrad) die Hauptrolle bei der Regelung des Mindestlohns. Wo Daten vorliegen, so scheint es im allgemeinen, daß die tariflich vereinbarten Mindestlöhne in der Landwirtschaft unter dem Durchschnitt liegen, der durch Vereinbarungen in anderen Sektoren festgelegt wird – Beispiele hierfür sind Österreich, Deutschland, Italien, Norwegen und Schweden -, obwohl von Dänemark nur geringe Unterschiede gemeldet werden. In einigen Fällen, wie Belgien, Norwegen und dem Vereinigten Königreich, sind die Mindestsätze für Saisonarbeiter niedriger als für Langzeitbeschäftigte. Die neue Vereinbarung tritt am 1.

November 2012 in Kraft und läuft bis 2017. Es soll auch als Pilotvereinbarung für andere Sektoren dienen. So haben die VGZ und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) im Juni 2012 eine ähnliche Vereinbarung für Leiharbeitnehmer in Chemieunternehmen geschlossen. Die Chemische Vereinbarung hat die gleiche Laufzeit wie die in der Metallindustrie und Ergänzungen werden auch in fünf Schritten bezahlt werden. Die Skala reicht jedoch von 15 % bis 50 % für die Gehaltsstufen 1 und 2 und von 10 % bis 35 % für die Gehaltsstufen 3 bis 5. Lohn- und Lohnstrukturen sind in vielen Ländern ein wichtiges Thema in den Arbeitsbeziehungen der Landwirtschaft, was häufig auf den Niedriglohnstatus des Sektors zurückgeht. Dies ist in neuen Mitgliedstaaten wie der Slowakei und Litauen der Fall – im letzteren Fall haben die sektoralen Sozialpartner im September 2004 eine Vereinbarung über die Anhebung des Mindestlohns in der Landwirtschaft auf 20 % über dem nationalen Mindestlohn unterzeichnet, sofern die Regierung bestimmte Steuer- und Sozialbeitragsänderungen vorgenommen hat (diese Änderungen wurden noch nicht vorgenommen, und die Vereinbarung wurde somit nicht umgesetzt).